Der Sommer ist endlich da und die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel. Man freut sich auf entspannte Stunden im Freien. Doch unter vielen Dächern staut sich die Luft schon nach kurzer Zeit extrem auf. Es wird stickig und unangenehm warm. Anstatt frischer Luft atmet man stehende Hitze ein. Die Sehnsucht nach einem kühlen Plätzchen wächst mit jedem Grad auf dem Thermometer. Die Wahl des richtigen Materials entscheidet darüber, ob man die Terrasse wirklich genießen kann.
Die Falle mit dem klassischen Glasdach
Ein festes Dach aus Glas wirkt oft wie ein Brennglas über dem Kopf. Die Strahlen dringen ungehindert durch das Material und erwärmen den Boden massiv. Diese Wärme kann danach nirgendwo mehr hin entweichen. Es entsteht der berüchtigte Treibhauseffekt direkt vor der eigenen Wohnzimmertür. Eine fest verbaute Terrassenüberdachung aus Glas benötigt deshalb fast immer eine zusätzliche Markise. Ohne diesen teuren Schutz wird es im Sommer unter der Scheibe schlicht unerträglich heiß. Man schwitzt bereits beim bloßen Sitzen ohne jede Bewegung. Das ist nicht gerade das, was man sich unter Erholung im Garten vorstellt. Die Hitze staut sich direkt unter der Decke und drückt dann schwer nach unten. Wer empfindlich auf hohe Temperaturen reagiert, wird diesen Platz an heißen Tagen eher meiden.
Warum Stoff den entscheidenden Unterschied macht
Hier spielen Faltdächer ihre ganz großen Stärken gegenüber Glas voll aus. Der spezielle Stoff wirkt wie ein natürlicher Filter für das Sonnenlicht. Er lässt die Helligkeit durch, aber hält die gefährliche Infrarotstrahlung größtenteils draußen ab. Dadurch heizt sich der Bereich darunter gar nicht erst so stark auf. Man spürt sofort den Unterschied, wenn man unter das schützende Tuch tritt. Es herrscht dort eine angenehme Kühle wie im Schatten eines alten Baumes. Der Stoff reflektiert die Strahlen, anstatt sie einzufangen und zu speichern. Das Material ist zudem meistens so beschaffen, dass die Luft ein wenig zirkulieren kann. Es entsteht kein dichter Deckel, der die Wärme gefangen hält. Das sorgt für ein Klima, das man auch bei über dreißig Grad noch gut aushalten kann.
Flexibilität als die beste Klimaanlage
Die größte Klimaanlage ist jedoch die Öffnung nach oben selbst. Warme Luft steigt bekanntlich immer nach oben weg. Bei einem geschlossenen Glasdach bildet sich dort eine unüberwindbare Barriere für die Thermik. Ein Faltdach lässt sich hingegen in Sekunden komplett zur Seite schieben. So kann die angestaute Hitze sofort in den weiten Himmel entweichen. Man reguliert das Klima also ganz einfach mit einer Fernbedienung in der Hand. Ein kleiner Spalt reicht oft schon aus, um für einen frischen Luftzug zu sorgen. Das ist eine Flexibilität, die keine Glasplatte der Welt bieten kann. Man behält in jeder Situation die volle Kontrolle über die Temperatur auf der Terrasse. Wenn die Sonne verschwindet, öffnet man das Dach und genießt die kühle Abendbrise. Das Licht des späten Tages fällt ungehindert ein. Es ist ein dynamisches System für moderne Menschen. Wer Wert auf ein angenehmes Gefühl legt, sollte diese Punkte beim Kauf unbedingt beachten.

