Wer nach dem Begriff Brosius Gersdorf Ehemann sucht, stößt auf den Juristen und Hochschullehrer Hubertus Gersdorf. Er ist der Mann von Frauke Brosius-Gersdorf, die im Jahr 2025 als mögliche Bundesverfassungsrichterin bundesweit bekannt wurde. Auch er ist seit vielen Jahren im deutschen Staats- und Medienrecht tätig. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über seinen Werdegang, seine berufliche Stellung und seine fachlichen Schwerpunkte.
Brosius Gersdorf Ehemann im Kurzprofil
Hubertus Gersdorf wurde am 29. Oktober 1962 in Hamburg geboren (Stand 2026: 63 Jahre). Beruflich hat er sich der Rechtswissenschaft verschrieben. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten gesicherten Eckdaten kompakt zusammen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Vollständiger Name | Prof. Dr. Hubertus Gersdorf |
| Geburtsdatum | 29. Oktober 1962 |
| Geburtsort | Hamburg |
| Alter | 63 Jahre (Stand 2026) |
| Beruf | Jurist und Hochschullehrer |
| Aktuelle Position | Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medien- und Informationsrecht, Universität Leipzig |
| Tätig seit | 2016 (Universität Leipzig) |
| Ehepartnerin | Frauke Brosius-Gersdorf |
Ausbildung und akademischer Werdegang
Der Weg des Juristen begann in seiner Geburtsstadt. Ab 1983 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und legte dort 1988 sein Erstes Juristisches Staatsexamen ab. Anschließend vertiefte er seine wissenschaftliche Arbeit im öffentlichen Recht.
Im Jahr 1991 wurde er in Hamburg promoviert. In den folgenden Jahren arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und habilitierte sich Ende der 1990er-Jahre. Damit erwarb er die Lehrberechtigung im öffentlichen Recht und legte die Grundlage für seine spätere Hochschullaufbahn.
Stationen an den Universitäten Rostock und Leipzig
Von 1998 bis 2016 hatte Hubertus Gersdorf die Gerd-Bucerius-Stiftungsprofessur für Öffentliches Recht und Kommunikationsrecht an der Universität Rostock inne. In den Jahren 2014 bis 2016 übernahm er dort zusätzlich das Amt des Dekans der Juristischen Fakultät.
Seit 2016 lehrt und forscht er an der Universität Leipzig. Dort übernahm er den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medien- und Informationsrecht und trat damit die Nachfolge von Christoph Degenhart an. Zusätzlich ist er geschäftsführender Direktor des Instituts für Medien- und Datenrecht sowie Digitalisierung an der Juristenfakultät.
Fachliche Schwerpunkte und öffentliche Rolle
Inhaltlich konzentriert sich seine Arbeit auf das Medien- und Kommunikationsrecht, das Datenschutzrecht, das Glücksspielrecht sowie das Regulierungsrecht. Auch die grundrechtlich geschützten Freiheiten gehören zu seinen Forschungsfeldern. Seine Arbeit erstreckt sich damit über mehrere Teilgebiete des öffentlichen Rechts.
Neben der Lehre ist er regelmäßig als Gutachter, Sachverständiger und Prozessbevollmächtigter aktiv. Von 2010 bis 2013 gehörte er als sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft” des Deutschen Bundestages an. In diesem Gremium befasste er sich mit rechtlichen Fragen der Digitalisierung.
Gemeinsame Fachpublikationen
Das Ehepaar arbeitet auch wissenschaftlich zusammen. Hubertus Gersdorf und Frauke Brosius-Gersdorf haben gemeinsam juristische Fachbeiträge verfasst. Damit sind beide nicht nur privat, sondern auch im fachlichen Austausch verbunden.
Öffentliche Aufmerksamkeit im Jahr 2025
Im Zuge der Debatte um die mögliche Wahl seiner Frau zur Bundesverfassungsrichterin rückte 2025 auch Hubertus Gersdorf selbst in den Fokus der Berichterstattung. Anlass war ein Interview, das er der Wochenzeitung „Junge Freiheit” gab. Darin vertrat er die Auffassung, ein „ethnisch-kultureller Volksbegriff” sei nicht per se verfassungswidrig, und kritisierte die entsprechende Argumentation des Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit einem möglichen AfD-Verbot.
Diese Positionen wurden kontrovers aufgenommen. Im „Tagesspiegel” übte unter anderem Andreas Fischer-Lescano, Richter am Bremer Staatsgerichtshof, scharfe Kritik an Gersdorf. Daneben wurde ein Plagiatsvorwurf gegen Schriften des Ehepaars diskutiert; eine von den Eheleuten beauftragte Kanzlei kam zu dem Ergebnis, dass der Vorwurf unbegründet sei.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer ist der Brosius Gersdorf Ehemann?
Es handelt sich um Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, einen deutschen Juristen und Hochschullehrer an der Universität Leipzig.
Wie alt ist Hubertus Gersdorf?
Er wurde am 29. Oktober 1962 in Hamburg geboren (Stand 2026: 63 Jahre).
Welchen Beruf übt der Ehemann von Frauke Brosius-Gersdorf aus?
Er ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medien- und Informationsrecht und zugleich als Gutachter und Sachverständiger tätig.
An welcher Universität arbeitet er?
Seit 2016 ist er an der Universität Leipzig tätig; zuvor lehrte er von 1998 bis 2016 an der Universität Rostock.
Was sind seine wichtigsten Fachgebiete?
Zu seinen Schwerpunkten zählen Medienrecht, Datenschutzrecht, Glücksspielrecht, Regulierungsrecht und die grundrechtlich geschützten Freiheiten.
Fazit
Mit Hubertus Gersdorf steht hinter dem Suchbegriff ein Jurist im deutschen Staats- und Medienrecht. Sein Werdegang von Hamburg über Rostock bis nach Leipzig zeigt eine durchgehend wissenschaftliche Laufbahn mit klaren fachlichen Schwerpunkten. 2025 wurde er durch die öffentliche Debatte um seine Frau und durch sein Interview in der „Jungen Freiheit” stärker wahrgenommen; sein beruflicher Kern liegt jedoch in seiner juristischen Tätigkeit. Wer sich näher informieren möchte, findet in seinem akademischen Werdegang die zentralen Fakten.
Quellen: Universität Leipzig (Juristenfakultät, offizielles Personenprofil); Deutsche Forschungsgemeinschaft (GEPRIS); Der Tagesspiegel; Junge Freiheit; Katholische Nachrichten-Agentur (KNA).
Lesen Sie mehr Artikel: Matthias Schloo Ehefrau

