Wenn das Nervensystem die Signale an den Körper falsch übermittelt, sind Muskelschmerzen, Krämpfe oder sogar Lähmungen die Folgen. Allein in Deutschland sind Millionen Menschen von diesen Symptomen betroffen. Neben der klassischen Medikation kann das innovative Neuromodulationsverfahren Abhilfe leisten.
Wenn die Funktion des Zentralen Nervensystems gestört ist
Es kann passieren, dass das Zentrale Nervensystem aus dem Takt gerät. Dann sind die gesendeten Signale entweder zu schwach, zu stark oder gänzlich unkontrolliert. Die Antwort fällt entsprechend verwirrt aus: Steife Muskulatur, Muskelkrämpfe, Schmerzen oder auch Muskelschwäche machen den Betroffenen den Alltag schwer.
Es gibt mehrere neurologische Krankheiten, die solche Symptome verursachen, darunter:
- Neuralgien und chronische Schmerzsyndrome wie Fibromyalgie oder Phantomschmerzen
- Multiple Sklerose mit den typischen Anzeichen wie versteifte Muskeln und Spastiken
- Zerebralparese, eine neurologische Hirnschädigung mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit als Folge
- Blasenschwäche wie eine schwere Dranginkontinenz
Wie unterschiedlich diese Erkrankungen und die entsprechenden Therapien auch sein mögen, gibt es heute ein wegweisendes Verfahren, um die Symptomatik nachhaltig zu lindern.
Was ist Neuromodulation und wie hilft sie den Betroffenen?
Mit der Neuromodulation betritt ein neuartiger Therapieansatz die Szene, welcher die Lebensqualität der Erkrankten dauerhaft verbessern kann. Das Verfahren lässt sich als ein biologisches Feintuning des Organismus bezeichnen, denn bei der Neuromodulation wird die Kommunikation zwischen dem Zentralen Nervensystem und der Muskulatur sanft korrigiert.
Dies geschieht mithilfe von schwachen und gezielt abgesetzten elektrischen Impulsen, die ein natürliches Gleichgewicht wiederherstellen. Dabei gibt es neben den invasiven Ansätzen mit fest implantierten Systemen auch fortschrittliche nicht-invasive Verfahren. Zu den Letzteren gehört der Exopulse Molly Suit, eine effektive und zugleich unkomplizierte Lösung.
Wie wirkt der Exopulse Suit?
Der smarte Exopulse Suit nutzt genau wie sein Vorgängermodell Molly Suit, ein nicht-invasives, transkutanes Neuromodulationsverfahren. Es handelt sich um einen Anzug, bestehend aus einer Hose und einer Jacke. Hinzu kommen zwei Steuerelemente. In das elastische Textilgewebe, das sich laut Anwendern hautsympathisch anfühlt, sind rund 50 Elektrode integriert, die je nach Ihrem Bedarf bestimmte Muskelgruppen gezielt ansprechen. Bis zu 122 Muskeln kann der Exopulse Suit stimulieren und über 40 Muskelfunktionen aktivieren, sodass dieser Anzug ganz präzise wirkt.
Nach rund einer Zeitstunde Neuromodulation hält die schmerzlindernde und krampflösende Wirkung bis zu 48 Stunden. Dadurch verbessert sich die Lebensqualität, und der Alltag erscheint mit einem Mal weniger mühevoll.
Wichtig: Jeder Anzug muss in einem Sanitätshaus anprobiert und unter anderem an Ihre Symptome angepasst werden. Auf diese Weise wird der maximale Tragkomfort gepaart mit optimaler Effizienz bei der Anwendung erreicht.
In der Regel rundet der Exopulse Suit die Medikation ab und ergänzt die physiotherapeutischen Maßnahmen. Gut zu wissen: Die Neuromodulation ist eine Methode, um die Symptome zu lindern. Die Krankheit selbst wird dadurch nicht geheilt.
Übrigens gibt es die Möglichkeit, die Kosten für den Exopulse Suit durch Ihre gesetzliche oder private Krankenkasse erstattet zu bekommen. Jede Entscheidung wird von den Krankenkassen individuell getroffen. Insofern das Sanitätshaus durch die Tests und Messungen klar belegt, dass der Exopulse Suit andere teurere Therapien ersetzt, erhalten Sie den Anzug auf Rezept.

